ABENTEUER RUCKSACK – IM AHRNTALER GRENZGEBIET

ABENTEUER RUCKSACK – IM AHRNTALER GRENZGEBIET

1. Teil

Sich den Weiten der Natur hingeben, auf urigen Hütten einkehren, den Alltag hinter sich lassen. Karin Duregger begibt sich mit ihrem Team wieder auf einen einwöchigen Wanderdreh. Das Abenteuer Rucksack führt sie dieses Mal vom hintersten Ahrntal weiter über alte Säumerpfade ins Grenzgebiet zwischen Südtirol, Osttirol und dem Salzburger Land. Dort, wo schon einst im 16. Jahrhundert und heute noch Ahrntaler Bauern ihr Vieh hinüber treiben zum Weiden im Sommer.
Heimatkundler Hans Rieder begleitet Karin Duregger die erste Etappe bis zur Fuchsalm. Unterwegs erfahren wir mehr über den Viehübertrieb und wie auf der Suche nach neuem Weideland um Gottes Beistand für gutes Wetter und keine Unglücke gebeten wurde. Wir tauchen mit dem Wanderteam ein in eine vielfältige Landschaft mit unterschiedlichsten Formen auf engem Raum. Wir kommen an einem Bergsee vorbei. Abends angekommen auf der Fuchsalm hilft Karin Duregger dem Senner beim Kochen von einem Melchermuas und schläft dann Nachts im Heu.

2. Teil:

Ohne Handyempfang, inmitten von weiten Berglandschaften, am Fuße von mächtigen Gletschern. Karin Duregger ist mit ihrem Team für sechs Tage unterwegs zwischen dem Ahrntal, dem Krimmler Achental, dem Windbachtal und um den Krimmler Tauern. Auf den Spuren von alten Schmuggler- und Viehübergängen, auf der Suche nach Entschleunigung.
Eine wunderschöne Almlandschaft breitet sich vom Gletscher U-förmig ausgeschürften Tal aus. Im Talboden finden sich noch schöne Feuchtwiesen. Die Talseiten sind mit ausgedehnten Zirbenbeständen bestockt. Karin Duregger wandert über die Birnlücke, dem Übergang zu den österreichischen Nachbarn, zunächst hinunter in die Ausbuchtungen einer Gletschermoräne und dann wieder hinauf zur Warnsdorfer Hütte. Dort befragt sie den Hüttenwirt zu seinen Erfahrungen über den Rückgang des Gletschers. Unterwegs zum Krimmler Tauernhaus kehrt sie bei der jungen Ahrntaler Sennerin Judith ein, kocht mit ihr gemeinsam Kaasnocken nach einem alten typischen Rezept und hilft bei der Fütterung der Jungrinder.

3. Teil

Weit weg von Stadttrubel und eins Sein mit der Natur. Karin Duregger begibt sich dieses Mal in das äußerste östliche Eck auf Südtiroler Seite, um dann weiter in den Pienzgau im Salzburger Land zu wandern. Hoch oben zwischen 2000 und 2600 Metern, am Fuße von mächtigen Gletschern.
Am Ende des Krimmler Achentales erstreckt sich der mächtige Gletscher des Krimmler Keeses, zugleich der Ursprung der Krimmler Ache. Mit diesem im Rücken wandert Karin Duregger vom Krimmler Tauernhaus weiter 600 Höhenmeter hinauf zur Richterhütte. Dort erwartet sie eine junge Nordtiroler Familie als Hüttenwirte. Und hier erfährt sie wieder ganz besonders, dass hier oben in den Bergen alle gleich sind, alle werden geduzt, geschlafen wird im Bettenlager, alle stehen morgens für den Toilettengang am Gemeinschaftsklo an. Zufrieden und guter Dinge wandert das Team über den Krimmler Tauern wieder hinunter ins Ahrntal. In Heilig Geist trifft Karin Duregger auf den Künstler Lois Steger, der an einem Landart Projekt arbeitet und ihr vom Übergang einer Gruppe Juden im Jahre 1947 erzählt, die auf dem Weg nach Palästina waren.

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