Sehnsuchtsort Berg – König Laurin und sein Rosengarten

Sehnsuchtsort Berg – König Laurin und sein Rosengarten

Die Geschichte spielt in der späten Völkerwanderungszeit, zur Zeit der Germanen und Römer und wo den Rätern bereits nachgesagt wird, sie seien ein „verwildertes Etruskervolk“. Die Geschichte hat aber niemals den Anspruch zu historisieren. Sagen und Legenden entstanden einst basierend auf geschichtlichen Fakten, erlauben sich aber abzuwandeln, wirken interpretativ, weichen durch das mündliche Weitergeben über Jahrhunderte ab. So passen sie sich auch immer wieder neuen Gegebenheiten und Generationen an.

Parallele zwischen Laurin Geschichte und Dokupart mit Hanspeter und Oliver:
Hanspeter ist der König in seinem Gebiet, der erfahrene Berggeher, jener, der eine Heldenreise bereits hinter sich hat.
Oliver ist der junge, unerfahrene, der sich auf die Suche begibt, der neugierig ist. Er nimmt eine ähnliche Rolle wie der Königssohn ein. Beide treten das Erbe der „Väter“ an.
Oliver und der Königssohn werden zur Identifikationsfigur für den Zuseher.
Zwei Mächte stehen sich in der Laurin-Geschichte einander gegenüber:
Die Berge und ihr Inneres stehen für das Unterirdische, das Unbewusste, die lebenserneuernden Kräfte, denn diese sind unterirdisch verortet. Die Zwerge behüten diese lebenserneuernden Kräfte, diese Schätze, gleichsam die Bodenschätze.
König Laurin verkörpert somit unsere Träume, unsere Sehnsüchte. Er verkörpert ein durchaus positives Bild, jenes, nach dem wir uns alle sehnen.

Regisseurin: Karin Duregger
Dauer: 45 Minuten

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