Abenteuer Rucksack – Der Vigiliusweg

Abenteuer Rucksack – Der Vigiliusweg

1. Folge:
Stundenlanges Wandern, abwechslungsreiche Landschaften erleben, ein sanfter Übergang von der Provinz Bozen nach Trient, von der Südtiroler Mentalität und Architektur hinüber zu den Trientner Nachbarn im Nonstal. Auf den Spuren von Bischof Vigilius.
Die Reise mit dem Rucksack beginnt am Vigljoch an der Bergstation der Seilbahn. In dieser ersten Folge eines neuen „Abenteuers Rucksack“ durchstreift die Wanderreporterin Karin Duregger zunächst Lärchen- und Fichtenwälder. Sie trifft am Vigiliuskirchl, das dem um 400 n.Chr. gemarterten Bischof Vigilius von Trient geweiht ist, den langjährigen Messner und Hüters des Kirchleins und seine Frau und unterhält sich auch mit dem Ideator dieses neu kreierten Weges Ulrich Ladurner über die Motivation dahinter. Dem Wanderteam steht anschließend ein langer Weg bevor, zunächst hinunter mit der Pawigl Seilbahn und dann hinein ins Ultental, wo ein Kulturführer mit einer musikalisch literarischen Überraschung mitten in der Natur aufwartet.  Dann geht es weiter über den Gampenpass in den Wallfahrtsort Unsere Liebe Frau im Walde und durch eine liebliche Landschaft bis zur Ortschaft Sfruz. Die ersten zwei Etappen der acht-tägigen Tour sind geschafft!

2. Folge:

Eingetaucht in die Herausforderungen und Schönheiten des Weitwanderns streift das Team um Wanderreporterin Karin Duregger in dieser 2. Folge durch eine südländisch anmutende Landschaft und trifft unterwegs auf eine junge Künstlerin und deren Oma, die vor 60 Kahren aus Penon im Unterland hierher gezogen ist.

Die längste Etappe liegt vor dem Wanderteam. Über Wald- und Wiesenwege gelangt es in die kleine Ortschaft Vervò. Hier wird Karin Duregger von der jungen Künstlerin Angelica Stimpfl in derem Garten empfangen. Ihre 89jährige Oma kommt im Dreirad daher und erzählt auf „Nonisch“ und im Südtiroler Dialekt, wie sie vor 60 Jahren ins Trentino gekommen ist und seitdem dort lebt. Der weitere Weg führt am majestätischen Schloss Castel Thun vorbei nahe der Ortschaft Vigo di Ton. Am nächsten Tag geht es über einen steilen Waldweg hinauf zur Malga Bodrina. Reich angefüllt mit Gedanken schenkt das Team am Weiterweg bis in den Bergweiler Monte dem am steilen Hang verlaufenden Weg seine ganze Aufmerksamkeit. Belohnung bietet dann der herrliche Ausblick ins Etschtal.
3. Folge:

Türkiesblaue Seen, Kontraste zwischen kleinen Altstädten im Etschtal und bewaldeten Hochebenen, dem Ende entgegen gehen – Die letzten beiden Etappen der Via Vigilius fordern noch einmal und belohnen mit landschaftlichen Gegensätzlichkeiten.
Der Tag beginnt mit dem Durchstreifen der wunderbaren Ortschaften Mezzocorona und Mezzolombardo. Viele Höhenmeter und Kilometer führen hoch über dem Etschtal ins Valle dei Laghi. Eine kleine Rast mit Abkühlung gibt es für Wanderreporterin Karin Duregger im türkisblauen Lago di Lamar. Die Reise geht ihrem Ende zu. Nochmals durchstreift man eine ruhige Landschaft, bevor wieder die Hektik der täglichen Welt wartet. Das Wanderteam trifft kurz vor Eingang zu Trient bei der Festung Cadine auf einen Historiker, der die Bedeutung des Forte erklärt und eine Anekdote einer angeblichen Durchreise des Bischofs Vigilius erzählt. Im Zentrum von Trient lässt die Krypta des Domes staunen. Rund um das Grab des Bischof Vigilius reihen sich weitere 200 Gräber – eine besonders andächtige und zugleich mystische Stimmung herrscht hier vor. Am Domplatz lässt Karin Duregger dann noch einmal diesen prägenden Weg Revue passieren.


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